Dienstag, 22. Oktober 2013

Herbstblattgekuschel

Mein Herbsttuch ist fertig. Ich freue mich! Herbstblätter.




Wie man sieht weiß ich immer nicht wie ich gucken soll, wenn ein Foto gemacht wird. Naja, Aber der Schal ist schön kuschlig.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Rostig Rot und Pale Blue

Meine Peggy Sue mit all den schönen Zöpfen wächst langsam weiter.
Ich hatte mich aber beim Stricken des Tuches für meine Oma in dieses Blattmuster verliebt und da ich es gerade so gut beherrsche, mache ich mir auch noch ein Blättertuch. 5 von 7 Mustersätzen sind schon geschafft. Es wird aber so ganz anders als das Seidenflimmertuch. Rostig Rot in Aran. Also richtig warm und groß.


Die Wolle Gobi von Lang Yarns gibt es nicht mehr. Sie ist superweich, strickt sich toll. Ich kann mir aber vorstellen, dass sie als Pullover stark pillt. Lange wollte ich mir einen Pullunder oder sowas draus machen, aber nun wird sie zu herbstbraunen Buchenblättern.

Außerdem bin ich mal wieder verführt worden! Und zwar von "HintermStein". Sie entwirft so schnickschnackfreie schöne Pullover und Jacken, wie ich es nur wünschen kann und hat mir ihre neueste Anleitung zukommen lassen, den Kreisverkehr.
Was soll ich sagen, ich musste anstricken! Ich habe mich für ein AngoraMerino-Garn entschieden und es ist so weich, dass einem fast bange wird. Ich muss mir nur noch einen schönen romantischen Namen ausdenken. Ich stricke Die AngoraMerino in Pale Blue: Hier treffen zwei Leidenschaften aufeinander: schöne Garne und  außergewöhnliches Porzellan. Ich habe das erste Anstrickfoto mit einem Döschen von Wedgwood in Pale Blue gemacht.


Ich bin gespannt, wie das weitergeht. Heute mache ich aber erst mal meinen Schal fertig, in rostig rot.

Tja und dann gab es zwischendurch noch ein Mützchen für das Mädchenkind. Das Muster war auch toll zu stricken und heißt "Hermiones Hearts Ron". Diese Mütze trägt Hermine in Harry Potter Teil 4 oder 5 in einem weichen Grau.


Freitag, 27. September 2013

Fallendes Herbstgold

Wenn man es genau bedenkt, dann ist es schon erstaunlich, dass ein Mensch 80 Jahre alt wird. Natürlich kann man noch älter werden, aber ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie die Zeit vergeht und ich vielleicht 80 Jahre alt bin.
Meine Oma wurde in dieser Woche 80 Jahre alt. Eine Frau, die immer mit ganzem Herzen für ihre Familie da ist, für MICH!
In diesem Jahr ist sie genau doppelt so alt wie ich und ich bin doppelt so alt wie mein ältester Sohn, der sich ganz sicher nicht vorstellen kann, einmal 40 zu sein.
Ist man dann jemand anders?
Ich bin froh, dass ich meiner Oma noch Geschenke machen kann. Eine Frau, die wie kein anderer versteht, einfach zu leben. Gemüse aus dem Garten, die Pellkartoffeln auf den Tisch, Arbeit schändet nicht und ehrlich währt am längsten.
Und weil sie es immer für unnötig halten würde, gab es neben Blumen auch Seide, dünne Seide  in Grün mit goldenen Lichtern, gefärbt von der Zauberwiese und zu fallenden Blättern verstrickt.






Die Bilder entstanden in ihrem Garten, im Dill, auf der Mistforke, auf dem Gartenpulli (aber Kind das geht doch nicht) und in der Fetthenne.

Sonntag, 8. September 2013

Peggy Sue

Ich habe gerade ein irisches Garn auf den Nadeln. Shilasdair. Das Garn ist edel, ohne Frage, aber bei all den verführerischen Zutaten eben doch sehr rustikal. Ich stricke mir ein Jäckchen daraus. Raglan von oben, so kann zumindest nähteschnisch nichts schiefgehen. Das Jäckchen ist laut Anleitung eigentlich so ein kurzes knappes Ding für über ein Kleid oder so. Da mein Garn nun aber doch so wunderbar rustikal ist, mache ich alles länger, auch die Ärmel. Ich bin ja auch wirklich nicht der Typ für Jäckchen bis kurz unter dem Busen.

Peggy Sue hat einen breiten Bund aus Zöpfen. Die Stricktechnik dieser Zöpfe ist fingerbrecherisch. 197 Maschen sind auf der Nadel, für die Verzopfungsreihe brauche ich knapp eine Stunde. Erst rauf auf die Zopfnadel, dann eine wieder runter. Die Zopfmaschen werden rechts wie links verschränkt gestrickt.....Aber noch sind alle Finger drann.
 


Es ist mal wieder das, was ich gern als meditatives Stricken bezeichne, jede Masche verlangt Aufmerksamkeit, die Gedanken sind ganz darauf gerichtet. Ich mag das ja auch. Bei diesem Meditieren über gerade mal 2 Mustersätze (von 11) war ich viel bei dem Zopfthema. Zöpfe werden vor allem im Norden gestrickt. Klar, das ist schön warm. Aber noch etwas muss es sein. Die Struktur dieser Zöpfe, gerade der sehr nordischen und irischen erinnern mich sehr an Runen. Sie sind konstruiert wie ein Fachwerk in alten Häusern. Fachwerk ist nie ohne Bedeutung (heute schon) aber die alten Fachwerkonstruktionen sind eine Runensprache, die etwas über das Volk, über den Besitzstand und persönliche Verhältnisse aussagen.
Vielleicht sind auch die alten traditionellen Zopfmuster versteckte Runensprache.
Die kleinen Zöpfe, die ich gerade stricke erinnern mich an die Rune "Gebo".



Es ist eine Binderune, die sowohl das Band zwischen Göttern und Menschen stärkt als auch die Bezieung der Menschen untereinander. Sie steht für Geben, Opfer bringen, Gastfreundschaft oder auch jemandem Obdach gewähren. Eine Rune, die im Fachwerk sehr häufig zu finden ist. Die zwei gekreuzten Pferdeköpfe bei den Häusern in Niedersachsen stehen für diese Rune.
Ich habe beim Recherchieren gelernt, dass das Tragen eines Amuletts mit dieser Rune  Energieblockaden löst und das freie Denken fördert. Darum (und das ist wieder meine Weisheit) auch die Pferdeköpfe. Das Pferd ist das Verstandestier bei den Germanen.

Wer weiß, welche Geheimnisse in den Mustern verborgen sind.

Dienstag, 27. August 2013

Einfach Grau!

Wenn man nicht nur so vor sich hinwerkelt, sondern sich gern in einschlägigen Foren präsentiert, dann strickt man nicht einfach nur Mützen, schals und Pullis, nein dann haben die Dinge immer einen Namen.
Mein Zauberwiesenprojekt ist fertig.In BFL-Bambus entstand ein kleines Shirt in Grau. Und weil dieses Grau wirklich wunderschön ist und eben sehr grau, dachte ich mir, der Pulli heißt auch so: Einfach grau oder eben für das englischsprachige Forum:

Just Gray!


Also was soll ich sgen. Die Wolle ist umwerfend, der Bambusanteil macht sie leicht glänzend, sie gleitet über die Nadel und trägt sich auch auf der Haut wunderbar.



In einer Rekordzeit (bei mir zumindest) von nur 4 Wochen waren die Teile gestrickt, dann kamen die Details, Bündchen stricken, Nähen...nochmal 4 Wochen.
Eigentlich ist er noch immer nicht so ganz fertig. Am Halsbund kommt noch ein Perlmutt-Knopf drann mit Schlaufe natürlich.

Dafür trage ich ihn  mit Carl, unserem Viczla, das ist doch auch was!


Samstag, 10. August 2013

antizyklisch

Antizyklisch stricken ist, wenn man bei 31°C eine Wintermütze fertig stellt.
Aber immerhin ist so schon ein Geburtstagsgeschenk für meine Schwester fertig, die sich eben eine Mütze gewünscht hat.
Die Anleitung ist von Louisa Harding. eigentlich wird die Mütze noch mit Blumen bestickt....aber das kann ich nicht und ich finde die Handfärbung von der Frau Wo aus Po ist doch ein recht recht lebendiges Fruchtsorbet. Die Färbung heißt aber Rosalia und die Mütze heißt Erin.



Meine Schwester hat lange Haare, ihr wird die Mütze viel besser stehen. Ich glaube, ich gebe sie ihr gleich....

Mittwoch, 24. Juli 2013

Sommerfarben

Die Wolle blieb gestern und heute liegen. Aber ein bisschen was wollte ich mit meiner Urlaubszeit doch anfangen. Also habe ich fix die Catania-Reste zusammen gesucht und das wirklich kleine Kissen behäkelt.
Ansonsten ist es gar nicht so, dass ich nichts werkel. Auf den Nadeln ist ein Pullover für ein KAL bei Ravelry. Schönes freundliches Grau :)) in glatt rechs. Ich denke, dass ich diese Woche mit dem Teil fertig werde, dann zeige ich mal wieder was.

Genießt den Sommer!!!